Umweltbildung
Fledermäuse am Kapellenberg
Wenn die Sonne über Hofheim untergeht, werden die Jäger der Nacht aktiv. Um die 12 heimischen Fledermausarten den Einwohnern näher zu bringen, entstand ein mehrteiliger Informationsflyer. Dieser verbindet fundierte Informationen zum Artenschutz mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für die Menschen vor Ort.
Informationsflyer Fledermäuse
für die BUND Ortsgruppe Hofheim am Taunus, 2025
Detaillierte Projektbeschreibung
Auftraggeber: BUND Ortsverband Hofheim am Taunus
Projektpartner: Tanja Lindenthal, Jasmin Neelmeier-Sangnier
Thema: Artenschutz und Lebensraum der Fledermäuse
Ziel: Zielsetzung ist die Sensibilisierung der Bürger für die bedrohten Fledermausbestände im lokalen Gebiet. Durch die Kombination aus ästhetischer Wissensvermittlung und praktischen Tipps soll die Akzeptanz für Schutzmaßnahmen erhöht und die Eigeninitiative zur Förderung der Artenvielfalt im privaten Umfeld angeregt werden.
Zielgruppe: Bürger und Bürgerinnen, Schulen, Kindertagesstätten, Bibliotheken sowie Teilnehmende von Exkursionen und Vorträgen
Konzept: Durch eine intelligente Falzung lässt sich der Flyer stufenweise zu zwei kleineren Themen-Postern oder einem großformatigen Infoplakat entfalten. Das Medium ist so konzipiert, dass es als dauerhaftes Anschauungsmaterial in Schulen, Kitas oder bei Vorträgen und Führungen weiterverwendet werden kann.
Leistungen von Phildius Wissenskommunikation
Konzeption & Recherche: Recherchedokumente von der Ortsgruppe und eigene Recherche zu Entwicklung eines funktionalen Konzepts für den praktischen Einsatz
Text & Redaktion: Zielgruppengerechte Aufbereitung mit Auswahl der Inhalte und Formulierung der Texte
Design & Illustration: Entwicklung eines Layouts parallel zur Gestaltung der Illustrationen
Umfang: 1 Poster-Infografik, 1 Poster-Schaubild (Innenseiten), Titel- und Rückseitengestaltung
Technik: Digitale Malerei im Farbstift-Stil
Jahr: 2025
Das Cover stellt den lokalen Bezug her und schafft einen emotionalen Einstieg in das Thema Artenvielfalt vor der eigenen Haustür.
Das zentrale Landschaftsbild zeigt eine typische Szene aus Hofheim mit Wald, Streuobstwiesen und Wohngebiet. In die Illustration integriert sind konkrete Handlungsempfehlungen sowohl für Bürger*innen als auch für kommunale Akteur*innen. Ergänzend enthält der Flyer eine kurze Information allgemein zu Fledermäusen sowie praktische Hinweise, was zu tun ist, wenn eine Fledermaus gefunden wird.
Umweltbildung
Verhalten in Schutzgebieten
Schutzgebiete laden dazu ein, die Natur zu erkunden und ihre Schönheit zu erleben. Sie sind jedoch vor allem Lebensräume für seltene Pflanzen und Rückzugsorte für zahlreiche Tierarten. In diesem Projekt vermitteln wir die notwendigen Verhaltensregeln mit positiven Botschaften, unterstützt durch eine sympathische visuelle Sprache. So schaffen wir Verständnis und steigern die Akzeptanz für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur.
Verhalten in Schutzgebieten
für die Nationalen Naturlandschaften, 2023
Detaillierte Projektbeschreibung
Auftraggeber: Nationale Naturlandschaften e.V.
Projektpartner: Dr. Neele Larondelle, Jan Wildefeld
Thema: Verhaltensregeln in Schutzgebieten
Ziel: Zielsetzung ist eine moderne Besucherlenkung, die auf Kooperation statt auf Konfrontation setzt. Durch die visuelle und textliche Aufbereitung der Verhaltensregeln auf Augenhöhe soll ein eigenverantwortliches Handeln der Besucher gefördert und die biologische Vielfalt langfristig gesichert werden.
Zielgruppe: Besucher und Besucherinnen von Schutzgebieten
Umfang: 1 Banner, 10 Illustrationen / 10 Animationen
Technik: Vektor-Illustrationen
Jahr: 2023
Hinweis: Die auf dieser Webseite präsentierten Animationen wurden unabhängig vom Auftrag erstellt und stehen in keinem Zusammenhang mit dem Auftraggeber. Jegliche inhaltliche Verantwortung liegt bei Phildius Wissenskommunikation.
Ruhig und rücksichtsvoll unterwegs
Schutzgebiete sind Rückzugsgebiete für Wildtiere. Störe sie nicht in ihrem Zuhause. Mache keinen Lärm und halte Abstand.
Auf den Wegen bleiben
Querfeldein klingt für dich nach Abenteuer? Bitte nicht in Schutzgebieten. Die dort lebenden Tiere werden sonst gestört und Pflanzen zertreten. Das gilt, egal ob du zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs bist.
Natur bleibt in der Natur
Auch wenn sie schön anzusehen sind: Bitte pflücke keine Wildpflanzen und grabe sie nicht aus. Auch beim Sammeln von Beeren und Pilzen bitte Maß halten. Sie sind Nahrung für viele Wildtiere.
Hinterlasse keine Spuren
Nimm alles wieder mit, was du mitgebracht hast! Müll schadet der Natur und ärgert alle, die nach dir ankommen. Am besten nutzt du Verpackungen, die du wiederverwenden kannst.

Geheimtipps bleiben geheim
Ist das schön hier! Schnell ein Selfie geschossen und geteilt? Nutze Soziale Medien und GPS-Tracking verantwortungsvoll. Viele Geheimtipps vertragen keinen Massenbesuch.

Informationen im Gelände
In Schutzgebieten findest du oft Infos zu lokalen Besonderheiten der Natur und den dazugehörigen Regeln. Indem du sie befolgst, leistest du einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.
Hunde laufen an der Leine
Dein vierbeiniger Freund ist willkommen! Zum Schutz der Wildtiere und deines Hundes selbst bleibt er jedoch angeleint.
Grill und Feuer bleiben aus
Zündeln, Feuer machen oder Rauchen im Wald ist keine gute Idee: Ein großer Brand entsteht schneller als man denkt. Deswegen sind Feuer aller Art nicht nur bei Trockenheit verboten. Für ein Lagerfeuer gibt es ausgewiesene Orte.
Halte Abstand vom Ufer
Auch Seen, Flüsse und Meere sind Heimat für viele Arten. Beachte die vor Ort geltenden Regeln zum Schutz der Natur. Halte Abstand zu bewachsenen Uferbereichen. Hier brüten und leben seltene Vögel.
Wildcampen
Du schläfst gerne unterm Sternhimmel? Auf offiziellen Zelt- und Biwakplätzen kein Problem. Wildcampen ist streng verboten. Empfindliche Arten werden so möglichst wenig gestört.
"Verhalten in Schutzgebieten" bei den Nationalen Naturlandschaften (externer Link)
Steckbriefe von Tieren in Schutzgebieten
Die Flyer zum Sammeln helfen Kindern, die verschiedenen Tiere und ihren Lebensraum kennenzulernen. Sie enthalten spannende Informationen über das Aussehen, die Ernährung und besondere Eigenschaften der Tiere, die in der Natur leben.
Freie Arbeit, 2023




Wissenskommunikation für Schutzgebiete
Eine gezielte Wissensvermittlung ist von großer Bedeutung, da sie das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Wichtigkeit der Biodiversität und der Ökosystemleistungen verschiedener Lebensräume stärkt. Durch informative Ansätze können Besucher inspiriert werden, aktiv zum Schutz der Natur beizutragen und verantwortungsbewusste Verhaltensweisen zu fördern.
Entwurf für die Nationale Naturlandschaften, 2023
Natur entdecken
Wissenskommunikation
für Schutzgebiete
Ökosystemleistungen
von der nachhaltigen Regionalentwicklung bis zum natürlichen Klimaschutz
Forschung und Wissenschaft
vom Wildtier-Monitoring
bis zur Entwicklung neuer Technologien
Außerschulische Bildung
von verschiedenen Lebensräumen bis zur Reflexion des eigenen Verhaltens







